Bewerbung für Landesgartenschau 2020

Der Emscher-Umbau, das größte wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekt Europas, befindet sich auf seiner Zielgeraden. Die Emschergenossenschaft plant, den Abschluss dieses 4,5 Milliarden schweren Generationenprojekts im Jahr 2020 mit einem großen Ausrufezeichen zu versehen – mit einer Landesgartenschau. Die Bewerbung soll zusammen mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten erfolgen. Eine gemeinsam entwickelte Machbarkeitsstudie, die die Emschergenossenschaft den Städten am Mittwochabend vorstellte, räumt einer Bewerbung äußerst gute Chancen ein. Die Städte zeigen sich von der Idee der Landesgartenschau unter dem Motto „Emscherland 2020 – Wasser.Wege.Wandel“ begeistert.

„Nach dem Himmel über dem Revier wird auch das Wasser in der Emscher wieder blau!“, sagt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Diese große gemeinsame Kraftanstrengung unserer Mitglieder, der Städte und Gemeinden, der Industrie, aber auch des Landes NRW, von Behörden und Verbänden, die dieses Projekt begleitet, genehmigt und gefördert haben, und nicht zuletzt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hat es verdient, mit ihrem Abschluss auch in Szene gesetzt zu werden“, so Stemplewski weiter.

Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, sagt: „Sollten wir uns bewerben und tatsächlich den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 erhalten, würden die Region und in Recklinghausen vor allem der Stadtteil Süd enorm davon profitieren. In Süd könnten wir nachhaltig Akzente setzen und eine entsprechende Infrastruktur schaffen, wovon der Stadtteil und somit ganz Recklinghausen langfristig profitieren. Zudem wäre eine solche Landesgartenschau ein krönender Abschluss der Emscher-Renaturierung. Ich werde mich daher voll und ganz für das Projekt einsetzen.“

25. Juni 2015, 08:01 Uhr

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